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Was ist denn ein "Türmer" ???

Aktualisiert: 22. März

Am Josefsfest wird alljährlich mit den Schulkindern nach dem Hochamt ein Ausflug gemacht. In diesem Jahr ging es bei wunderschönem Wetter zu einer Besichtigung der Memminger Altstadt.



Zuerst bestiegen alle über eine uralte Wendeltreppe den Turm der Martinskirche in der Nähe des Memminger Marktplatzes, dem höchsten Turm der Stadt, eines der sieben Wahrzeichen von Memmingen.



Von dort konnte man sich einen Überblick über die gesamte Altstadt verschaffen. Im Turm gibt es sogar noch die alte Wohnung, in der früher der Turmer wohnte.

Es wurde hochgeklettert, bis in das alte Wachzimmer, von dem aus früher über das ganze Land geschaut wurde, um möglichst noch zur rechten Zeit einen Brand in der Stadt oder im Umland zu entdecken und die Leute zu warnen, bevor das Feuer um sich greifen konnte.



Dazu wurden verschieden tönende Glocken eingesetzt, es wurde mit Rufen durch ein großes kupfernes Megaphon gewarnt und mit riesigen Fahnen geschwenkt, die gleich die Richtung des Feuers angaben, so daß die Feuerwehr gleich in die richtige Richtung ausrücken konnte.



Der Turm wurde 1428 gebaut und ist fast im Originalzustand erhalten, so war das wie eine kleine Zeitreise.



Viele zückten einen Stift und ein mitgebrachtes Blatt Papier um sich einige Eindrücke zu notieren.


"Wann wurde der Turm gebaut?"

"Was ist ein Türmer?"

"Wie lange hat das alte Uhrwerk funktioniert?"



Nach einer Pause brachen alle auf zu einer kleinen Stadtbesichtigung.



Memmingen bietet viele alte und schöne Hausfassaden. Früher gab es in der einen Stadt sechs Klöster. Im ehemaligen Haus der Antoniter ist heute das Stadtmuseum.

Ein großer Teil der alten Stadtmauer ist auch noch erhalten und prägt das Memminger Stadtbild.



Freude hatten die Kinder auch am Stadtbach, in dem sich die Fische tummelten.



Gegen Mittag kamen wir alle zufrieden und erfüllt von dem schönen Vormittag in der Schule an.





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