Baustilkunde für Kinder III – Auf den Spuren der Renaissance
- 23. März
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Auch in diesem Schuljahr begeben sich die Kinder auf eine kleine Reise durch die Epochen der Kunstgeschichte. Dieses Mal landete unsere Zeitmaschine mitten in einer Renaissancestadt, genau genommen im Memmingen des 14. – 17. Jahrhunderts.
Was aber ist eigentlich mit dieser „Wiedergeburt aus der Antike“ (=“Renaissance“) gemeint? Was beschäftigte die Menschen jener Zeit, wie wurde gebaut, welche großen Künstler haben diese Epoche geprägt und welche Kunstrichtungen herrschten vor?
Um diesen Fragen nachzugehen, erarbeiten die Kinder anhand Memminger Gebäude die typischen Merkmale der Renaissance Architektur. Natürlich durfte auch der Praxisteil nicht fehlen: Es entstand ein passendes Stadt-Fensterbild.

Passend zum 1. November lernten die Kinder Albrecht Dürer und sein „Allerheiligenbild“ kennen. Gemeinsam kamen sie dem Kürzel „AD“ auf die Schliche, enttarnten weitere Bilder des Künstlers als sein Eigentum und entwarfen jeweils ein eigenes Künstlermonogramm. Den Abschluss der Sequenz bildete ein Ausflug in die Bildhauerei. Hier wurde Michelangelos Pieta genaustens betrachtet. Außerdem tauchten die Kinder in die Arbeitsweise eines Bildhauers ein, lernten den Unterschied zwischen einer „Skulptur“ und einer „plastischen Arbeit“ kennen und lernten unterschiedliche Darstellungen einer „Pieta“ oder eines „Vesperbilds“ kennen.
In der anschließenden Praxisphase schlüpften die Schüler begeistert in die Bildhauerrolle und stellten unterschiedliche Szenen pantomimisch dar. Zum Abschluss entstand eine eigene plastische Arbeit: Das Herz Jesu oder Mariens aus lufttrocknendem Ton.




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